Erste Hilfe bei Verbrennungen bei Hunden

Wenn die Besitzer das Essen zubereiten, drehen sich die Hunde oft in der Küche und hoffen auf ein leckeres Stückchen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sie heißes oder kochendes Wasser bekommen.

Dies ist eine thermische Verbrennung, deren Schweregrad davon abhängt, wie hoch die Temperatur war und wie groß die Größe des Gewebes ist.

Ausmaß und Symptome von Verbrennungen bei Hunden

Wenn der erste Grad der Verbrennung die betroffene Haut wird rot, schwillt gleichmäßig an, tut weh. Bei einer offenen Flamme brennt die Wolle ab. Wenn der betroffene Bereich nicht groß ist, erholt sich der Hund schnell. Nach einer Verbrennung blättert die Haut bis zu zehn Tagen ab.

Verbrennung zweiten Grades erscheint als Ergebnis einer längeren Temperatureinwirkung. Wenn es auch rötet und die Haut anschwillt und noch transparente Blasen bildet. Am dritten Tag trüben sie aufgrund einer erhöhten Anzahl von Leukozyten. Bei Verbrennungen mit einer Flamme treten keine Blasen auf, da nicht nur Wolle, sondern auch Haut verkohlt wird. Es zeigt sich eine entzündliche Schwellung der Haut.

Wenn die Blasen klein sind, kann sich ihr Inhalt vollständig auflösen, und unter der Kruste der abgeblätterten Epidermis wird eine neue Schicht regeneriert. Große Blasen platzen und legen die schmerzhafte Oberfläche der Hautunterseite frei. Es ist wichtig, das Auftreten von eitrigen Keimen darauf zu verhindern.

Mit einem dritten Grad verbrennen betroffenes Gewebe stirbt zeitweise in großen Tiefen. Nach dem Tod von Gewebeschnitten bilden sich Geschwüre.

Vierter Grad brennt Sowohl oberflächliche als auch tiefe Gewebe sterben ab.

Verätzungen

Der Hund ist nicht gegen Verätzungen mit Laugen, Säuren, Schwermetallsalzen und anderen Substanzen versichert. Je konzentrierter die Substanz auf die Haut des Tieres gelangt, desto schwerwiegender sind die Auswirkungen der Verbrennung.

Bei einer Verbrennung mit Schwefelsäure gerinnt das Blut und es bildet sich ein schwarzer Schorf auf der Haut, wenn er mit Silbernitrat, braun, und aus Salpetersäure, gelb verbrannt wird. Trockener Schorf verwandelt sich in eine dichte Kruste. Alkalien wirken lange auf der Haut.

In diesem Fall gerinnt das Blut nicht. Alkali kombiniert mit Fetten zerstört die stickstoffhaltigen Verbindungen und bildet einen lockeren weißlichen Schorf. Seine Ablehnung wird oft von Blutungen begleitet.

Erste Hilfe bei Verbrennungen

Wenn das Tier plötzlich in Brand geraten ist, gehen Sie wie folgt vor:

  • werfen Sie schnell etwas auf ihn (Handtuch, Bluse, Jacke) oder gießen Sie Wasser darüber, um die Flamme zu löschen.
  • Danach sollte die Verbrennungsstelle unter fließendem kaltem Wasser gründlich gespült werden, um die Körpertemperatur zu senken.
  • Sie können Eisbeutel oder gefrorenes Gemüse im betroffenen Bereich anwenden.
  • Nach dem Absenken der Temperatur müssen Sie ein sauberes Tuch anbringen, das mit kaltem Wasser oder einer roten Lösung von Kaliumpermanganat angefeuchtet ist.
  • Wenn Blasen auftreten, können sie nicht durchstochen werden.
  • Auf einer Serviette müssen Sie von oben einen Verband anlegen und das Tier sofort zum Tierarzt bringen.

Gehen Sie für Verätzungen wie folgt vor:

  • die Konzentration einer Chemikalie so schnell wie möglich entfernen oder reduzieren,
  • Waschen Sie die beschädigte Stelle lange mit einem Wasserstrahl.
  • dann neutralisieren

Verwenden Sie dazu bei einer Ätzalkali-Verbrennung eine 2% ige wässrige Lösung von Essigsäure oder verdünnter Zitronensäure. Das getränkte Tuch wird auf die betroffene Stelle aufgetragen. Verwenden Sie für Säureverbrennungen eine 2% ige wässrige Lösung von Backpulver (einen Teelöffel pro Tasse Wasser).

Wenn mit Kalk gebrannt wird, wird die Haut mit Vaseline oder Pflanzenöl gegossen. Ätzende ölige Substanzen werden mit Benzin von der Haut entfernt. Wenn die Augen eines Hundes durch kochendes Wasser oder heißes Fett beschädigt werden, sollten sie sofort mit Wasser (10–20 Minuten) oder 2% Silbernitratlösung gewaschen werden und sofort einen Arzt aufsuchen. Um den Schmerz zu reduzieren, muss der Hund nach Gewicht gewogen werden.

Verbrennungsbehandlung

Normalerweise werden thermisch verbrannte Hautbereiche unabhängig vom Verbrennungsgrad alle fünf bis sechs Mal in Folge mit einer 5% igen Lösung von Kaliumpermanganat behandelt. Eine andere Möglichkeit: Die betroffenen Bereiche werden mit einer 5% igen wässrigen Tanninlösung gespült und anschließend mit einer 10% igen Silbernitratlösung geschmiert.

Bei der Bildung von Geschwüren verwendete man Zink-, Tannin- oder Penicillinsalbe sowie Wischnewskij-Salbe. Damit der Hund die betroffenen Stellen nicht leckt, wird ein Schutzkragen angelegt.

Загрузка...

Video ansehen: 6 Wege, das Leben deines Haustiers im Notfall zu retten (Oktober 2020).

Загрузка...

Загрузка...

Beliebte Kategorien

    Error SQL. Text: Count record = 0. SQL: SELECT url_cat,cat FROM `de_content` WHERE `type`=1 AND id NOT IN (1,2,3,4,5,6,7) ORDER BY RAND() LIMIT 30;